GMP122: Hasenpest
In dieser Folge widmen sich Kristina (Tierärztin) und Catharina (Hundetrainerin) der Hasenpest, medizinisch Tularämie – einer meldepflichtigen, durch das Bakterium Francisella tularensis ausgelösten Zoonose. Sie erklären ruhig und ohne Panikmache, warum die Erkrankung bei Hasen fast immer tödlich, bei Hunden gefährlich, aber behandelbar und beim Menschen oft mild verläuft. Wichtig für Hundehalter: An kranken oder toten Hasen sollte der Hund gar nicht erst schnüffeln, denn die Übertragung geht auch über die Luft.
Außerdem sprechen die beiden darüber, wie man verdächtige verendete Wildtiere richtig meldet, warum das für die Seuchenüberwachung zählt, und weshalb auch Freigängerkatzen mit unspezifischem Fieber im Blick behalten werden sollten. Der rote Faden bleibt: informieren statt dramatisieren.
Kapitelüberblick:
Begrüßung und Rückblick auf Folge 121 Fun Fact der Woche: die Steinsuche der Pinguine Was ist die Hasenpest? Erreger und Namen (Tularämie) Meldepflichtig vs. anzeigepflichtig Übertragungswege: Kontakt, Aerosole, Mückenstiche Wie gefährlich ist es für Hund, Katze und Mensch? Symptome und Behandlung mit Doxycyclin Verendete Wildtiere melden und einschicken Freigängerkatzen im Blick behalten Fazit
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