GMP125: Der Mythos vom „grenzenlosen" Hund
In dieser Folge widmen sich Catharina (Hundetrainerin) und Kristina (Tierärztin) einem hartnäckigen Mythos: dass „positiv arbeiten" bedeute, dem Hund keine Grenzen zu setzen. Sie erklären, warum das Gegenteil stimmt – Grenzen setzen heißt, einen Rahmen abzustecken, in dem sich der Hund frei bewegen darf, und erwünschtes Verhalten gezielt zu verstärken, statt nur auf das zu schauen, was nicht erlaubt ist.
Konkret geht es um die Frage, warum man Hunde nicht in überfordernde Situationen treibt, um sie dann zu bestrafen (Stichwort Leinenpöbeln), wie man das Sofa-Thema über Management löst, wie man Kacken und Markieren am falschen Ort mit einem vortrainierten Signal rechtzeitig lenkt – und warum ein „grober" Hund kein gröberes, sondern nur ein umsichtigeres Training braucht. Dazu ein wichtiger Verbraucherhinweis: „Hundetrainer" ist ein ungeschützter Begriff, Reichweite ist kein Qualitätssiegel.
Kapitelüberblick:
Der Mythos: positiv arbeiten = keine Grenzen Was „Grenzen setzen" wirklich bedeutet (Rahmen statt Verbot) Fokus auf das Gute: Fehlerkultur bei Hund und Kind Leinenpöbeln: warum Stress-und-Strafe scheitert Verstärkerspirale, Wiederholung und Neuroplastizität Das Sofa-Beispiel: Grenzen über Management Kacken und Markieren am falschen Ort rechtzeitig lenken „Hundetrainer" ist kein geschützter Beruf Auch aggressive Hunde: nicht gröber, sondern klüger trainieren Fazit: Grenzen positiv ziehen
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