Zwischen Tierarzt und Hundetrainer
00:00:00: *Musik*
00:00:07: Hallo, da sind wir wieder bei "Good Morning Pets".
00:00:09: Ich bin Catharina.
00:00:10: Und ich bin Kristina.
00:00:11: Diese Woche sind wir wieder zu zweit und erzählen euch alles, was uns interessiert, euch interessiert, vor allem eigentlich euch interessiert.
00:00:18: Das, was uns bewegt, müsste man eher sagen.
00:00:21: Und genau.
00:00:24: Genau.
00:00:25: Über unsere felligen, fedrigen und schuppigen Freunde.
00:00:28: Die schuppigen.
00:00:29: Diese Seborrhoe-Folge, die müssen wir jetzt wirklich machen.
00:00:32: So, letzte Woche.
00:00:34: Machen wir gleich noch.
00:00:36: Hatten wir eine besondere Folge.
00:00:39: Eine besondere Folge mit Gast.
00:00:41: Gästin.
00:00:42: Gästin, genau.
00:00:43: Gästin mit Gästin.
00:00:45: Letzte Woche war nämlich da.
00:00:47: Die Maren Handke vom Pferdetraining im Fortschritt.
00:00:51: Meine Pferdefee.
00:00:52: Genau. Und hat uns erzählt, wie das Zusammenspiel zwischen physisch und psychisch beim Pferd sehr, sehr wichtig ist.
00:01:02: Und wie man als Mensch lernt, darauf einzugehen.
00:01:04: Und wie durch kleine Veränderungen große Fortschritte in ein gesundes, glückliches, gemeinsames Leben zu erzielen sind.
00:01:12: Das hast du wieder mal sehr schön gesagt.
00:01:14: So, diese Woche sprechen wir auch über ein Trainingsthema, was wir tatsächlich noch nicht behandelt haben, was mich wundert.
00:01:22: Weil man kann sie sogar kaufen.
00:01:24: Von der Hundeschule Pudelwohl mit so, wie heißt das?
00:01:28: Gebrandet mit Logo, genau.
00:01:30: Diese Woche sprechen wir über Klickertraining.
00:01:33: Aber vorher hat Catharina bestimmt noch ein Fun Fact für uns.
00:01:36: Oh, sch...
00:01:38: Jemme...
00:01:39: Boah, Fun Fact.
00:01:41: Der Fun Fact der Woche, lass mich kurz überlegen.
00:01:44: Fun Fact, Eichenprozessionsspinner.
00:01:46: Hatten wir doch diese genialen Trailer mit diesem todbringenden Eichenprozessionsspinner.
00:01:52: Wo wir alle warnten, wenn man die sieht und Achtung Brennhaare und so.
00:01:57: Kam im Urlaub, Leonhard zu mir und sagte, ich glaube ich habe sie gesehen.
00:02:01: Da ging so eine Schlange.
00:02:03: Oder kroch oder war irgendwo.
00:02:05: Echt, so eine ganze Kette von diesen Viechern.
00:02:07: Ich glaube sie ging nicht über den Boden, was er sagte, klingt aber lustiger.
00:02:11: Und ich habe mal geguckt.
00:02:13: Und im Übrigen ist nichts passiert.
00:02:16: War das tatsächlich, weil zu der Jahreszeit dürften die gar nicht mehr da gewesen sein?
00:02:20: Na doch, das war ja im Urlaub.
00:02:22: Das ist jetzt ja schon zwei Monate hin.
00:02:24: Und du hattest gesagt, sie schlüpfen dann zum Nachtfalter erst Mitte Juli.
00:02:27: Und das war quasi noch pünktlich.
00:02:29: Aber war nichts mit Brennhaaren und furchtbar.
00:02:34: Also dein Kind lebt.
00:02:36: Und auch ohne Nasen-Rachen-Katarrh und alles.
00:02:39: Also gar nichts mehr.
00:02:40: Der hat Glück gehabt.
00:02:41: Genau.
00:02:42: Dann, was haben wir noch als Fun Fact?
00:02:45: Oder reicht das noch?
00:02:46: Das reicht.
00:02:47: Das andere fällt mir nicht ein.
00:02:48: Ich habe jetzt, da war ich jetzt gar nicht mental drauf vorbereitet.
00:02:51: Oh doch, ich kann noch was Nettes erzählen.
00:02:54: Ich habe einen Maulwurf gerettet.
00:02:56: Nein, aber ein Maulwurf hatte sich in unsere Kellertreppe verirrt.
00:03:01: Also in diesen Abgang da.
00:03:03: Und Leonhard hatte ihn gefunden nach der Schule.
00:03:05: Und dann war er noch lebendig.
00:03:07: Also wie auch immer.
00:03:08: Vielleicht hat die eine Katze dahingetragen oder so.
00:03:10: Wir hatten aber tatsächlich an dem, da wo der war, vielleicht war auch irgendwie der Magnetismus unter der Erde nicht mehr gut.
00:03:17: Weil kurz danach haben wir noch einen Maulwurf gefunden.
00:03:19: Und du findest sie ja eigentlich gar nicht über Tage einfach so lebendig, quitschend.
00:03:23: Auf dem Parkplatz, genau.
00:03:25: Da war auch noch einer, der rannte da so rum.
00:03:27: Nein, ganze Family sind da ausgewandert.
00:03:30: So, auf alle Fälle haben wir dann geguckt, was wir mit ihm machen.
00:03:34: Und ich finde ja Maulwurfhügel im Garten eigentlich auch ganz niedlich tatsächlich.
00:03:38: Echt?
00:03:39: Ja, ich finde das süß.
00:03:40: Ich freue mich, wenn die da so ein Hügelchen werfen.
00:03:43: Ja, das ist ja witzig.
00:03:45: Und manchmal sieht man das auch bei uns, dass die dann gerade frisch werfen.
00:03:48: Dann bewegt sich das Ding und die Erde wird so in die Luft geschleudert so ein bisschen.
00:03:52: Und offensichtlich muss das auch unser Maulwurf gewesen sein.
00:03:56: Denn wir hatten lange keinen Hügel mehr.
00:03:59: Und dann haben Leonhard und ich den ausgewildert.
00:04:01: Und haben den halt bei unserem Feldrand da quasi, haben wir ihm so ein bisschen angegraben, wo es langgeht.
00:04:09: Bisschen Sonnenschutz drauf, dass es wieder losgeht.
00:04:12: Dass er dann da sicher ist.
00:04:14: Und am nächsten Morgen, tak, tak, tak, tak, tak, hatte er schon wieder im Garten die Haufen.
00:04:18: Ach, wie schön.
00:04:19: Die meisten Menschen freuen sich nicht über diese Haufen.
00:04:22: Beim Rasenmähen stören die immer so.
00:04:24: Ansonsten ist es ja immer ein Indiz für einen guten Boden.
00:04:27: Wenn man Maulwürfe im Garten hat, ist das ja eigentlich...
00:04:30: Und sie sorgen ja auch durch diese ganzen Tunnel dafür, dass alles schick durchlüftet ist und so weiter.
00:04:35: Ja, also ich fand's schön.
00:04:37: So, und diese Woche sprechen wir über Klickertraining.
00:04:41: Von Maus bis Elefant.
00:04:42: Das sage ich extra, auch wenn sie nur Hundetrainerin ist.
00:04:45: Weil, Catharina, warum kann ich das so sagen?
00:04:47: Weil du tatsächlich Klicker- oder Markertraining mit jedem Tier machen kannst.
00:04:52: Inklusive Mensch übrigens.
00:04:54: Mit Mensch geht das auch.
00:04:55: Genau.
00:04:56: Also, das finde ich sehr spannend, was alles so...
00:05:00: Ich meine, ich habe jetzt noch nicht sämtliche Tiere dieser Welt geklickert, aber darüber gelesen,
00:05:05: dass es sogar Menschen gab, die Winkerkrabben geklickert haben.
00:05:08: Und dass das halt auch mit allen möglichen Tieren funktioniert, bei denen man das gar nicht für möglich hält.
00:05:14: So, jetzt für alle Podcast-Fans, die nicht vielleicht so tieraffin sind, dass ihnen gleich kommt, was es ist.
00:05:22: Fangen wir mal ein bisschen bei Adam und Eva an wegen Marker und Klicker und worum geht es überhaupt?
00:05:26: Also, es geht darum, dass ich zwei Reize quasi miteinander verknüpfe.
00:05:33: Der Klicker bzw. das Markersignal ist ein sogenannter sekundärer Verstärker.
00:05:38: Das heißt, er hat eigentlich für ein Tier gar keine Bedeutung.
00:05:43: Aber dadurch bedingt, dass ich ihn mit einer Bedeutung verknüpfe, wird der Hund diese beiden Dinge miteinander verknüpfen.
00:05:50: Also bezogen auf ein Klickertraining heißt das, dass ich erst klicke und dem Hund danach irgendwie einen Käsewürfel gebe.
00:05:57: Wenn ich das halt oft genug wiederhole, danach heißt es übrigens innerhalb von einer Sekunde, nicht irgendwie einen Tag später, sondern diese Verknüpfung.
00:06:04: Also wirklich Klick – bums.
00:06:06: Genau.
00:06:07: Dann hat der Hund halt irgendwann verstanden nach diesem Geräusch des Klicks.
00:06:12: Ich kann das genauso gut mit dem Wort machen, dass ich jedes Mal sage "gut", dann "Leckerchen", "gut", "Leckerchen",
00:06:17: dann hat er auch dieses Wort verknüpft.
00:06:21: Und dass ich das dann halt später einsetzen kann, um ein Tier punktgenau für ein erwünschtes Verhalten zu bestätigen.
00:06:28: Also der Vorteil daran ist, dass ich dieses Geräusch von dem Klicker jetzt sage ich mal...
00:06:36: Das klingt wie diese Frösche, die wir als Kinder hatten.
00:06:39: Wie diese Knackfrösche als Kinder. So klingt der.
00:06:42: Genau. Klick, klick. Dass du punktgenau auch auf Distanz zum Beispiel bestätigen kannst.
00:06:48: Wenn dein Hund jetzt auf einer Entfernung, was weiß ich, Sitz machen soll, da bist du so schnell vielleicht gar nicht mit dem Leckerchen vor Ort.
00:06:55: Dann kannst du halt klicken und ihm dann das Leckerchen bringen. So als Beispiel.
00:07:01: Also dafür ist es halt gut. Und das Tier weiß halt genau, welcher Moment richtig war.
00:07:08: Und das ist für alles, was mit Positionstraining zu tun hat, ist eine sehr schöne Methode, um dem Hund oder dem Tier irgendetwas beizubringen.
00:07:16: Ich war ja so ein bisschen Gegner, weil ich ja immer auch gerne ohne Equipment losgehe, aber trotzdem gerne das mache.
00:07:22: Damit bist du meistens nicht alleine. Das ist eine immerwährende Skepsis, was alle mit diesem Klicker verbinden. Und ganz ehrlich, ich auch.
00:07:32: Es ist tatsächlich so. Also im normalen Alltag ist es auch nicht so, dass bei mir in der Hundeschule permanent alles geklickert wird.
00:07:39: Die kommen da auch mit so Gehörschutz hin, die Tiere meistens.
00:07:43: Aber es gibt ein paar Kurse, bei denen bei mir geklickert wird.
00:07:46: Ja, ich hatte auch einen Klickerkurs bei dir am Anfang.
00:07:48: Das ist zum Beispiel das Mind-Dog-Training, da wird geklickert. Oder wenn ich Gegenstand suche, also so ein Aufbau machen von einer Suche,
00:07:56: der Hund sucht die Wäscheklammer oder so und soll lernen, sie anzuzeigen. Also das mache ich zum Beispiel auch mit dem Klicker.
00:08:01: Ich mache nicht immer und alles mit dem Klicker. Ich finde es aber sehr schön, das einfach mal zu thematisieren und den Leuten zu zeigen, wie es geht.
00:08:09: Und letztlich muss jeder auch entscheiden, ob er das machen möchte. Markerwörter finde ich halt sehr schön, weil du die halt immer dabei hast.
00:08:18: Deswegen baue ich auch sehr gerne ein sogenanntes Markerwort auf. Ist der gleiche Aufbau, die gleiche Funktion, mit dem Unterschied, dass ich das immer dabei habe.
00:08:25: Wenn ich jetzt das Wort "Yes" verknüpfe mit dem Leckerchen, kann ich jederzeit "Yes" rufen, wenn der Hund was gut macht.
00:08:32: Und muss nicht immer gleich den Klicker in der Hand haben, weil das ist tatsächlich was, wenn ich spazieren gehe, habe ich auch nicht ständig einen Klicker in der Hand.
00:08:40: Und man muss aber auch nicht, das ist auch so eine Sorge, die viele haben, wenn ich irgendeine Übung, meinetwegen, ich bringe dem Hund jetzt Fußlaufen mit Hilfe eines Klickers bei,
00:08:48: wenn der Hund das kann, kann ich den Klicker auch irgendwann wieder weglassen. Also ich muss nicht lebenslänglich klicken für die Sache, die der Hund dann gelernt hat.
00:08:56: Muss ich ein Kommando generell, was ich mit Klicken aufgebaut habe, weiter über Klicken laufen lassen oder kann ich auch ein Kommando, was ich über nicht Klicken aufgebaut habe, durch Klicken weiter verstärken?
00:09:06: Eigentlich schon, oder?
00:09:07: Das habe ich jetzt nicht verstanden, wie du das meinst.
00:09:09: Ja, so rum und so rum. Entweder ich habe es angeklickt, dann höre ich es auf und sage nur noch "Super!" oder so.
00:09:14: Ja.
00:09:15: Und andersrum, wenn ich vorher 37.000 mal "Super!" gesagt habe, wir hören gleich von Catharina, warum "Super!" ein schlechtes Beispiel ist, das hat sie mir nämlich gesagt, ja.
00:09:24: Oder ich sage, warum sie mir gesagt hat, dass es ein schlechtes Beispiel ist.
00:09:27: Sag du mal.
00:09:29: Wenn ich Dinge andersrum mit "Super!" aufgebaut habe, aber der Klicker etabliert ist, kann ich auch auf Klicken umsteigen.
00:09:35: Das kannst du, ja.
00:09:36: Das ist ja ein Hin- und Her-Mechanismus.
00:09:38: Das kannst du. Also du musst jetzt nicht immer bei der einen Sache dann unbedingt bleiben.
00:09:42: Aber wenn du eine Übung aufgebaut hast und du hast ja dann ein Signal, also Kommando sage ich jetzt mal, Kommando sage ich ja nicht so gerne, aber wenn ich jetzt sage "Sitz", und der Hund weiß, was "Sitz" bedeutet und der tut es, dann hat er das ja schon verstanden.
00:09:58: Das heißt, ich habe dann das Wort "Sitz" schon eingebaut und brauche ja nicht irgendwie den Klicker, um das jetzt zu formen.
00:10:05: Aha.
00:10:06: Ich kann ein Verhalten mit einem Klicker z.B. auch formen, indem ich dem Hund überhaupt nicht sage, das ist das, was wir bei "Mind Dog" halt auch viel machen, dass der Hund einfach irgendwas tut an verschiedenen Stationen.
00:10:18: Dass der Hund irgendwas tut und egal was er da tut, wenn ich in dem Moment, meinetwegen jetzt klicke, wenn der Hund verstanden hat, dass der Klick eine Bestätigung ist für ihn und ich klicke in dem Moment, wenn er irgendwie die rechte Pfote hebt, dann kann ich daraus formen, dass er die rechte Pfote vielleicht irgendwo was mit umschmeißt oder irgendwie ein bisschen höher hinkriegt.
00:10:35: Oder was auch immer. Also sowas wie ein Winken oder was. Also das sind so Sachen, die kann ich halt über das sogenannte "Shapen" oder "Formen" hinbekommen mit Hilfe eines Klickers oder Markersignals.
00:10:46: Genau. Das "Super" hast du damals gesagt ist ein Markersignal, was zu lange ist, weil du sagst, dass zwei Silben einen zu langen Moment im Prinzip induzieren.
00:10:58: Das heißt, da kann es sein, dass bis ich fertig bin mit "Super", das gewünschte Verhalten schon vorbei ist. Und das ist eigentlich auch für dich, dass du gesagt hast, wenn du jetzt ganz spezifisch, sehr fein die Formbarkeit sozusagen ausnutzen willst, ist der Klick für uns Menschen einfach leichter: sehen und klicken ist leichter als sehen und sprechen.
00:11:19: Das stimmt. Es ist auch.
00:11:20: Genau. Und ich muss auch sagen, ich hab, also Wölfi muss quasi gefühlt, also und das Markersignal vom Klicker hast du gesagt, dieses Signal geht immer mit einer Belohnung einher.
00:11:31: Genau. Und das bleibt auch so.
00:11:33: Genau. Und das ist das, was man nämlich muss ich sagen in der Sprache "verkackt" in Anführungszeichen, weil du ja wenn du mit Klicker losgehst quasi auch weißt, okay, ich gehe mit Klicker los, ich brauche Leckerlies.
00:11:45: Und Wölfis erstes Markersignal war glaube ich „prima“ und es war auch prima eingeführt, mit dem er wusste, das war cool und ich kriege ein Leckerli war sicherlich genau wie du sagst, nicht für so feine, weil es zu lang war.
00:12:00: Aber dann war es mein generelles Bestätigungswort geworden und daraufhin hat er gedacht na toll, also jetzt habe ich 700 mal was gekriegt, aber ab heute läuft es nur noch jedes fünfte bis zehnte Mal und damit hat für ihn auch die Verstärkung durch dieses Wort abgenommen.
00:12:17: Also es blieb konnotiert als positive Verstärkung, aber ich musste tatsächlich ein neues Markersignal aufbauen.
00:12:23: Das ist es halt, also du hast natürlich wird das irgendwann gelöscht, wenn der Hund öfter keine Belohnung bekommt, nachdem das Markersignal kommt, dann wird das Markersignal halt irgendwann auch keine Bedeutung mehr für ihn haben.
00:12:35: Das ist halt so ein bisschen der Punkt, deswegen ist es immer ganz wichtig, wenn man es sprachlich regelt.
00:12:42: Genau, dass man halt wirklich auch im Kopf hat, dass das Markersignal das Versprechen auf eine Belohnung ist und wenn ich jetzt zum Beispiel mal irgendwo im Training aus Versehen auf den Klicker getreten bin und der klickt und der Hund "oh super" steht vor mir, weil er denkt "oh der Klicker", dann kriegt er einen Keks, fertig, ob er irgendwas getan hat, auch wenn es von, es war ja mein Fehler und nicht der des Hundes.
00:13:03: Also dann kriegt er halt trotzdem seinen Keks, weil einfach dieses Geräusch kündigt jetzt eine tolle Belohnung an, ganz einfach.
00:13:08: Genau, und wenn man das jetzt so aufdröselt, ist eigentlich auch schon klar, warum es von Krabbe über Maus bis zu Elefant und Mensch geht, weil ja die Verheißung etwas Positives durchs ganze Tierreich und Menschenreich gut zu trainieren ist.
00:13:25: Das ist ja quasi das einfachste. Das ist das einfachste, weil es halt kein Überlegen seitens des Lebewesens quasi erfordert, sondern es ist ja eine reflexartige Reaktion, die du gar nicht willentlich steuern kannst.
00:13:40: Also wenn du immer wieder zwei Reize nebeneinander hast, dann wirst du die miteinander verknüpfen, ob du möchtest oder nicht.
00:13:46: Der Pawlowsche Hund war ja der erste. Genau, die typische klassische Konditionierung, genau so ist es. Die Glocke und danach gibt es Futter und deswegen wurde beim Geräusch der Glocke schon gesabbert, das war ja das Ding.
00:13:56: Dadurch, dass es halt nicht willentlich gesteuert wird, funktioniert das Gehirn halt einfach so, dass es automatisch reagiert.
00:14:06: Das ist der Sinn einer klassischen Konditionierung, dass ich es nicht willentlich unterbinden kann. Das heißt, wenn ich „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gucke und dabei immer Chips esse und dann werde ich irgendwann die tausendste Folge anmachen und eigentlich pappesatt sein, dann werde ich trotzdem losgehen und mir Chips holen.
00:14:25: Und du tausend Folgen von so einer komischen Sendung guckst. Aber ist so, erklärt dann auch manche Automatismen, wie man sich das selbst angewöhnt hat. Das ist tatsächlich so. Wenn A dann B, ne? Funktioniert übrigens genauso gut auch im negativen Sinne.
00:14:39: Dazu gibt es ja auch so grausame Versuche, wo die Ratte die rote Lampe angezeigt kriegt und danach gibt es einen Stromschlag und irgendwann geraten die halt schon bei dem Anblick der roten Lampe in Panik und versuchen irgendwo in die Ecken zu flüchten oder so.
00:14:53: Also du kannst natürlich eine klassische Konditionierung genauso auch negativ verknüpfen. Gibt es übrigens auch im Hundetraining, dass man halt bewusst immer wieder irgendeinen Zischlaut macht und den Hund mit irgendwas bewirft.
00:15:06: Das ist halt im Grunde genommen das gleiche Prinzip. Sie wollte „Schlauch“ nicht sagen. Ja, manche machen Schmeißen, hier mit irgendwas anderem, aber Schlauch gibt es natürlich auch. Aber das wird tatsächlich, ja natürlich funktioniert das genauso.
00:15:19: Also ist es eine klassische negative Verknüpfung? Also es gibt klassisch positive und klassisch negative. Aber das ist schon auch scheiße, ne?
00:15:26: Das ist schon scheiße, aber es geht halt nur darum, dass das Gehirn so funktioniert, dass du halt irgendwann, wenn ich erst zische und dann kriegst du was am Kopf.
00:15:32: Das ist natürlich auch bei dieser Gürteltaktik früher geschickt gewesen, ne? Wenn Papa einen Gürtel trägt, dann wird er mich damit so vor 50 Jahren oder so.
00:15:39: Na ja, dann bist du natürlich in Hab-Acht, wenn der an seine Gürtelschnalle geht und du sauer warst, dann kriegst du natürlich Schnappatmung, ne? Du hast diese Vorwarnverknüpfung, genau. Deswegen, und das funktioniert halt sehr schnell und ich denke auch...
00:15:50: Deswegen schlagen wir keine Kinder mehr in heutige Erziehung. Ja, Gott sei Dank. Aber ich weiß nicht, wie lange ist das her? 80 Jahre? Weniger? Mehr? Weiß ich nicht. Ich hab den gerade auf den Arsch gekriegt. Was?
00:15:58: Schon gut. Ich bin keine 80. Nein, aber dieses ganze Verknüpfen von zwei Reizen, das hat jetzt gar nichts damit zu tun, ob ich das positiv oder negativ meine.
00:16:11: Natürlich gucke ich beim Klickertraining. Das ist ein Inbegriff des positiven Trainings sozusagen, was allerdings nicht bedeutet, dass ich immer nur klickere.
00:16:20: Also wie gesagt, diese Sorge, dass alle Leute jetzt denken, oh mein Gott, da muss ich mit so einem scheiß Klicker rumrennen, habe ich auch schon ganz oft gehört. Manchmal sogar, dass Leute anrufen: Und klickern Sie da in der Hundeschule?
00:16:30: Wenn sie wollen, dann tun sie es. Aber ich finde das so fürchterlich. Ja gut, wenn es jemand fürchterlich findet, lässt das halt sein. Also ich schreib es halt keinem vor, aber es ist halt ein schöner Weg, um dem Hund oder dem Tier manche Dinge beizubringen, um irgendwas zu üben. Genau.
00:16:47: Und ich glaube, ich muss sagen, ich finde diesen Ton auch relativ unangenehm, muss ich sagen. Er ist halt praktisch, weil er durchdringend ist.
00:16:55: Es gibt ja verschiedene. Ja, aber sehr anders ist er als andere Sachen oder so. Aber das verstehe ich schon. Dieses "oh mein Gott" und dann muss ich klickern. Man kommt sich halt auch irgendwie so ein bisschen seltsam vor.
00:17:09: Also manches ist ja eher die persönliche eigene Hürde, als denn tatsächlich, dass es wirklich komisch ist oder so. Genau. Aber es macht es natürlich für alle sehr, sehr leicht. Klassische Konditionierung. Das erklärt halt auch, warum es der Tiger auch macht.
00:17:23: Genau. Das ist halt auch so ein Ding, was ich da halt immer faszinierend finde. Gibt es ja nun sehr viele schöne Videos dazu, auch mal im Internet, wo halt der Tiger, wie gesagt, bei Medical Training oder so, wo der Tiger sich das Blut abnehmen lässt und die Pfote freiwillig durch die Gitterstäbe hält und weil er gelernt hat, freiwillig mitarbeiten, kooperieren. Und das wird ja auch da mit dem Klicker erarbeitet und mit Belohnungen erarbeitet. Deswegen sage ich auch mal, wenn das beim Tiger funktioniert,
00:17:52: dann traut euch auch mit eurem Hund positiv zu arbeiten. Genau. Das heißt, klassische Anwendungen, hast du schon gesagt, ist sehr feines Aufbauen von Signalen. Ist durchaus bei Tieren, an die man auch händisch nicht so gut rankommt, wo man irgendwie was machen kann natürlich.
00:18:10: Es ist auch schön für Kopfarbeit. Es wird ja viel in Zusammenhang mit Tricks genutzt und ist auch in vielen Köpfen drin, dass die Leute halt denken, ich kann damit nur irgendwie Tricks und lustige Sachen machen. Aber natürlich kannst du auch bei einem verhaltensauffälligen Hund mithilfe einer positiv aufgebauten Marker- oder Klicker-Trainingssituation ein Verhalten formen.
00:18:38: Dass er zum Beispiel den anderen Hund, der dir entgegenkommt, nicht auffrisst, sondern ruhig hinschaut oder so. Das kannst du also auch mithilfe des Klickers bestätigen. Und das geht also auch im Sinne des Verhaltenstrainings. Kannst du es also auch nutzen.
00:18:54: Und wie gesagt, nicht nur bei Hunden, sondern eben auch nur zur Beschäftigung. Ich habe damals zum Beispiel auch mal mit Papageien geklickert. Fanden die super, dass die halt lernen, einen Targetstick zu berühren oder irgendwo hin zu laufen, irgendwelche Dinge anzusteuern. So was. Das kann man also auch gut für andere Tiere nutzen. Du kannst jedes Tier.
00:19:14: Und du sagst, man kann halt vor allem dann auch, du hast gesagt, am Anfang muss es ja sehr, sehr sofort kommen quasi die Unterstützung. Du hast gesagt, aber es ist ja auch dann dadurch das Versprechen und je besser der Klicker etabliert ist, umso mehr, hast du gesagt, kann man ja auch, wenn ich jetzt zum Beispiel wegschicke, das als Versprechen geben. Für ein paar Sekunden.
00:19:38: Ja genau. Das ist das, genau das wolltest du sagen. Jetzt verstehe ich, was du sagen möchtest. Ja, wenn der Klicker erst mal konditioniert ist, das hatten wir aber schon mal mit diesen 800 bis 1000 Wiederholungen, bis das Gehirn wirklich zwei Reize zuverlässig miteinander verknüpft hat.
00:19:52: Aber wenn der Hund es wirklich verstanden hat, dass nach diesem Klick eine Belohnung kommt, dann kannst du die Belohnung auch mal ein kleines bisschen zeitversetzt geben. Also gerade bei Sachen, die du auf Distanz erarbeitest, da bist du ja nicht in einer Sekunde bei deinem Hund. Wenn der jetzt irgendwie zehn Meter entfernt einen Handstand macht und du möchtest das belohnen, dann hast du noch Zeit, ihm die Belohnung zu bringen oder zu werfen oder was auch immer. Und er weiß immer noch, wofür er es dann bekommen hat.
00:20:17: Kann ich mehrere Dinge klickern und muss mitzählen? Also er sitzt auf Entfernung, legt sich hin, steht auf und ich hab dann dreimal geklickt. Dann bist du ja schon wieder beim Klick ohne Belohnung.
00:20:27: Ja deswegen frage ich. Also er kann nicht mitzählen und ich denke, ok 1, 2, 3, 4. Ich kriege jetzt acht Kekse. Würde ich so nicht machen.
00:20:37: Ok, das heißt es geht nicht für Kettenabfolgen, die ich aufbaue. Doch natürlich, aber da würde ich die ganze Kette einmal bestätigen, wenn der Hund die Kette gelernt hat. Du kannst ja eine Verhaltenskette beibringen.
00:20:48: Ah ok, aber das heißt, wenn ich jetzt sage, du sitzt, klick, dann muss ich auch hinlaufen und was geben. Ansonsten hast du ja viele Verhaltensketten im Training, bei denen dir gar nicht bewusst ist.
00:20:59: Meinetwegen Dummytraining, du schickst den Hund geradeaus, dann nimmt er ein Dummy auf und bringt es zu dir. Das ist ja schon eine Verhaltenskette. Er läuft dahin.
00:21:07: Er macht meiner eher nicht.
00:21:08: Nein, macht deiner nicht, aber meiner. So. Und andere auch. Aber das ist jetzt nur ein Beispiel, das mir gerade eingefallen ist. Aber das ist ja eine Verhaltenskette.
00:21:17: Deswegen bringen wir den Hunden ja auch diese Elemente auch einzeln bei. Jetzt Bezug aufs Dummytraining, dieses Voranschicken, das Aufnehmen und Tragen eines Dummyes und das Abgeben eines Dummyes. Das wird ja alles erstmal einzeln geübt und am Ende hast du diese Verhaltenskette dann halt da drin.
00:21:30: Genau.
00:21:31: So und die kannst du am Ende dann natürlich auch einmal bestätigen. Das heißt, ne?
00:21:34: Ja, nur nicht, dass das schief geht. Dass ich denke, ich kann ja warten und dann sitzt er da hinten und macht auf Klick drei verschiedene Sachen und dann denkt er sich, na toll. Vor allem denkt er sich, na toll, jetzt habe ich zweimal nichts gekriegt und einmal und dann ist es wieder entkoppelt. Also nicht beim ersten Mal entkoppelt, aber relativ zügig auch. Das geht schon auch. Oder wie lange, weißt du das, wie lange das dauert, bis das wieder entkoppelt ist?
00:21:57: Das geht leider schneller als das Verkoppeln. Abkoppeln geht immer schneller als ankoppeln. Also das geht auf jeden Fall relativ schnell, wenn die einfach merken, wenn es jetzt nichts mehr dafür gibt, dann wird das sich nicht mehr lohnen. Ja und dann mach ich das auch nicht mehr.
00:22:12: Wenn ich jetzt mein Kind klickere auf Socke im Wäschesack, klick.
00:22:16: Ja, es gibt jedes Mal Gummibärchen. Das wird funktionieren, probier das mal aus. Es gab dazu tatsächlich mal, den kennst du, diese Doku, wo es ein, das fand ich so spannend, dass diese Doku da diese riesige Diskussion ausgelöst hat, man kann ein Kind doch nicht behandeln wie ein Hund.
00:22:33: Du musst glaube ich für alle einmal kurz diese Doku skizzieren. Das war die Kollegin, wie heißt sie, Aurea Verebes hieß die, die hatte irgendwo bei RTL oder so gab es mal mehrere Folgen, bei der sie sagte, dass man auch ein Kind dazu bringen kann, klickern kann oder mit Hilfe positiver Verstärker dazu bekommt, Dinge zu tun.
00:23:00: Beziehungsweise Dinge zu lassen, also auch das mit den Grenzen setzen über positive Verstärkung. Und es hat wunderbar funktioniert, dass die Kinder halt wirklich total brav da irgendwelche, was weiß ich, sich da früh genug ins Bett gegangen sind oder irgendwie einen Schlafanzug angezogen haben und die Zähne geputzt und so.
00:23:17: Und es wurde halt die ganze Zeit belohnungsbasiert gearbeitet und die Kollegin, die das damals da gezeigt hatte, die ist zumindest auch selber irgendwie Mutter, ich glaube, weiß ich nicht so genau, weiß ich jetzt nicht, aber die zwei, drei Kinder hat sie auf jeden Fall auch.
00:23:31: Und es war auf jeden Fall lustig, was alle Leute, nicht alle, aber einige sicher aufgeregt haben, ein Kind zu behandeln wie ein Hund, das heißt ja nicht, dass die Kinder im Zwinger schlafen, was tut der Hund ja auch nicht, aber es ging halt um Lernen, darum, dass wir Menschen auch so lernen.
00:23:45: Darum ging es ja eigentlich. Es hat ja nichts damit zu tun, dass ich jetzt meinem Kind mit Klick irgendwelche Kekse zuschmeiße oder so, sondern dass es halt darum ging, dass wir über Belohnungen halt auch lernen.
00:23:56: Klar, kritisiert wurde da, dass Essen als Belohnung, wenn Essen als Belohnung eingesetzt wird bei Kindern, dass es halt auch dann zu Essstörungen führen könnte, weil das Kind also Essen immer als Belohnung.
00:24:06: Ganz ehrlich, vieles was erwachsene Menschen tun, führt zu Essstörungen, nicht nur der Keks nach dem Mittagessen, wenn mehr Grünkohl gegessen wurde.
00:24:14: Ich hatte mir die Doku damals auch angeschaut, das ist schon so lange her, aber die hat auch tatsächlich nicht ausschließlich mit Essen belohnt, sondern eben auch mit "Guck mal, da machen wir nachher einen schönen Ausflug". Also im Grunde genommen ging es immer nur um positive Verstärkung im Erziehungsbereich und das funktioniert halt einfach.
00:24:31: Ist auch wünschenswert, ob das jetzt nicht das Gummibärchen sein muss, aber natürlich ist es.
00:24:36: Aber wahrscheinlich haben alle gedacht, das Kind kriegt ein Stromhalsband um und deswegen waren alle dagegen, aber das wurde gar nicht gemacht. Verrückt.
00:24:44: Ich glaube auch, weil dieses mechanische Klicken auf einen Menschen anzuwenden, sowas schreit ja dann immer gleich nach ethischem Verstoß, weil Anschreien oder nette Stimme viel besser ist.
00:24:54: Ich glaube es wurde noch nicht mal geklickt, es ging einfach nur mit Lobworten oder so.
00:24:58: Das kenne ich sonst, dass es dann auch um so ein Tonhalsband geht. Das wäre so eine Maschine, obwohl es wie gesagt bei uns auch funktionieren würde.
00:25:10: Das ist ja auch immer die Hoffnung des Bewertungssystems, dass eigentlich der Wunsch nach einer guten Bewertung dazu führt in der Schule, dass sich alle Mühe geben, weil es positiv verstärkt ist, wenn man eine eins hat.
00:25:22: Da gibt es aber auch andere Pferdefüße dran. Definitiv.
00:25:30: Ich glaube ich habe keine Fragen mehr zu Klickertraining, weil ich fand insbesondere den Aufbau dessen sehr wichtig zu verstehen, weil Nutzen ist dann ja immer noch das zweite. Hast du noch was zu sagen?
00:25:43: Wir können jetzt noch fünf Stunden darüber reden, aber ich denke mal, dass wir das Wichtigste gesagt haben, dass man weiß, wie man das aufbaut, wofür es genutzt wird und was man alles machen kann.
00:25:52: Catharina macht das Fazit gerade.
00:25:53: Achso, das ist ja gar nicht meine Aufgabe. Mach du mal das Fazit, du bist da viel besser.
00:25:58: Fazit. Klickertraining ist das Aufbauen einer sekundären Verstärkung durch ein Markersignal. Diese sekundäre Verstärkung, die immer immer immer folgt, führt dazu, dass es zu einer klassischen Konditionierung kommt und deswegen ich dem Hund, weil das Markersignal sehr sehr kurz ist, sehr fein formen kann, auch die Katze und auch die Maus und auch alle Tiere tatsächlich sehr fein formen kann, was war das erwünschte Verhalten, was zu einer Belohnung kommt.
00:26:27: Und welches nicht. Und dadurch nutzt es sich im Trainingsbereich sehr sehr gut und das ist eben einfach objektiver als eine Stimme oder ein zweisilbiges Wort und auch für den Menschen ist von gucken zu drücken der Reiz oft leichter als zum sprechen und die Fehlerquote ist auch deutlich geringer.
00:26:46: Und es bleibt aber zu sagen, dass immer immer immer immer immer immer dieses Markersignal an eben den sekundären Reiz eine positive Verstärkung gekoppelt ist.
00:26:57: Also der der Klick ist der Sekundäre und das Futter ist der Primäre.
00:27:00: Ja so, so, Entschuldigung, habe ich verkehrt rum gesagt. Aber ansonsten stimmt für das.
00:27:05: Ansonsten warst du wunderbar.
00:27:07: Genau. In diesem Sinne weisen wir euch hin auf unsere Rezensionen – ach, gar nicht. Irgendjemand muss noch was erzählen. Dr. Wölfi oder Alma muss noch was erzählen.
00:27:17: Ja. So was hat Alma denn zu erzählen?
00:27:21: Alma sagt uns, dass sie im Urlaub war und nächste Woche davon berichtet.
00:27:25: Ja genau.
00:27:26: Oder in den Urlaub fährt. Ich weiß gar nicht, das hängt jetzt, weil wir vorproduzieren.
00:27:31: Alma ist gerade im Urlaub und freut sich schon darauf, dass sie erzählen kann, was sie alles erlebt hat.
00:27:37: Weil sie wird bestimmt eine ganze Menge erleben. Das ist ihr erster richtig, richtig großer Urlaub in ihrem Leben.
00:27:42: Sie fährt ans Meer und zu Croissant und Schokolade.
00:27:49: Der Schokolade vielleicht wieder weniger. Ich weiß nicht, ob sie gerne Moules frites essen möchte oder sowas.
00:27:55: Also da wird sie sich bestimmt über freuen.
00:27:58: Genau. Und dann bleibt uns nur der hausmeisterliche Aspekt, dass wir hoffen, dass ihr uns Bewertungen schickt, wenn euch gefällt, was wir tun.
00:28:11: Damit wir auch ein bisschen Feedback haben, dass es sich lohnt, dass wir uns jetzt seit drei Jahren jede Woche fast zusammensetzen.
00:28:18: Dass es sich lohnt, dass wir beide uns hier zusammensetzen.
00:28:22: Naja schon.
00:28:23: Das lohnt sich doch schon für uns, dass wir uns sehen.
00:28:25: Also wir wünschen uns nicht, dass jemand zuhört. Wir machen das rein aus intrinsischer Motivation.
00:28:31: Lass uns keine Bewertungen da, schickt uns.
00:28:34: Lass uns doch bitte mal vor allen Dingen gute Bewertungen da.
00:28:37: Aber auch gerne, dass ihr uns weiter empfehlt. Wir freuen uns immer, wenn wir in der Statistik sehen, dass sich unsere Hörerschaft ein bisschen erweitert hat.
00:28:45: Mich würde tatsächlich auch interessieren, wann ihr uns hört, weil ich ja selber gerne Podcasts höre.
00:28:51: Und es gibt ja so typische Einschlaf-Podcasts und ich muss sagen, unser Gesprächsformat eignet sich glaube ich dafür tatsächlich gar nicht so richtig.
00:28:59: Ich glaube mir wäre das zu hektisch.
00:29:03: Nein, ich finde das muss ja sehr still und friedlich eher so geschichtenmäßig sein.
00:29:08: Würde mich aber interessieren deswegen tatsächlich, zu was man uns gerne hört.
00:29:13: Ich habe schon mal gehört zur Hausarbeit gerne.
00:29:15: Das höre ich auch oft zur Hausarbeit oder irgendwie beim Frühstück oder beim Bügeln und solche Geschichten.
00:29:22: Mich würde interessieren, ob es auch noch andere Sachen gibt.
00:29:25: Ansonsten findet ihr uns Catharina auf hundeschule-pudelwohl.de und genauso auf Insta und Facebook.
00:29:32: Mich auf livania.vet und unsere eigene Seite, die ja immer irgendwie im Remake, Overmake, Neumake überhaupt was Make ist, goodmorning-pets.de
00:29:45: Na, aber immerhin ist sie da.
00:29:47: Ja, es gibt sie und wir freuen uns, wenn wir euch nächste Woche Sonntagmorgen wieder hören, wenn es heißt...
00:29:55: Good Morning Pets!